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Einführung

Liebe Familien,

in dieser Woche stellen wir unter der Rubrik "Morgenkreislieder" weitere Songs ein, die wir kürzlich mit den Kindern gesungen haben. 

Außerdem gibt es hier eine wunderschöne Familienandacht von Gemeindereferent und Liedermacher Armin Knothe aus der Ev. Kirchengemeinde in Bendorf. Er hat mehrfach in unserer Gemeinde Familiengottesdienste und Kindertage gestaltet und regelmäßig waren wir mit Kindern aus Berkersheim an seinen Kindercamps in der Jugendherberge in Odersbach beteiligt. Armin Knothe schreibt:

"Ihr lieben Berkersheimer Kinder! Vielleicht erinnert sich der ein oder andere von euch an mich. Wir haben vor einigen Jahren ein Kinderfest bei euch in der Gemeinde gemacht. Manche von euch waren mit uns auf Freizeiten. Im Moment können wir uns leider nicht zu Kindergottesdiensten treffen. Deshalb haben wir einen kleinen Mini- Kindergottesdienst gefilmt. Christa hat gefragt, ob sie den an Euch weitergeben darf. Gerne! Ich wünsche Euch in dieser Zeit Gottes reichen Segen und Schutz. Bleibt behütet! Armin"

Ein weiteres, tolles Angebot für die ganze Familie startet ab Samstag, den 4. April:

Verschiedene spannende Musicals mit einer exzellenten Darbietung, guter Unterhaltung und viel Tiefgang sind an jedem Abend bis Ostern um 19.00 Uhr zu sehen!

Freuen Sie sich auf den großartigen Kinderchor der Musical Kids, bei dem auch viele Berkersheimer Kinder und Jugendliche zu sehen sind. Es erwarten Sie und Euch ergreifende, wahre Geschichten, die das Herz berühren, zum Nachdenken anregen, inspirieren und verändern wollen. Klicken Sie hier und informieren Sie sich über Programmauswahl und Zugang zur Sendung!

Zusätzlich machen wir Sie noch darauf aufmerksam, dass in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Bundesverlag für einige Wochen verschiedene christliche Magazine zum Gratis- Lesen anbietet, darunter auch die Kinderzeitschrift "Kläx", sowie das Magazin "family" für die ganze Familie. Wenn Sie mögen, stöbern Sie doch mal hier! 

Nun wünschen wir Ihnen und Euch viel Freude mit der dritten Kreuzwegstation und den dazugehörigen Angeboten!

Bleiben Sie behütet und gesund!

Christa und Christoph Graf

Einstiegsritual

Lied "Die Kerze brennt"

Bild 

Legebild und Spiel

Erzählung

Gestalten: Eine Schale aus Salzteig

Malbild, Ausmalbild

Gebet

Morgenkreislieder

Einstiegsritual

  • Einen Ton erklingen lassen (z.B. Glöckchen, Triangel…), bewusst auf den Klang achten - der Ton verklingt nicht sofort - darauf achten, wie lange er klingt...Wer nichts mehr hört, meldet sich! Dies hilft, in die Ruhe zu kommen.
  • Kerze entzünden als Zeichen, dass Gott bei uns ist, auch wenn wir ihn nicht sehen können...
  • Lied „Die Kerze brennt“. Die Kinder kennen dieses Lied vom Minimaxigottesdienst und der Kita. Zu diesem finden sie hier den Liedtext und einen Link zum Anhören oder Mitsingen.

Lied "Die Kerze brennt"

Die Kerze brennt. Ein kleines Licht.
Wir staunen und hören: Fürchte dich nicht.
Erzählen und singen, wie alles begann.
In Gottes Namen fangen wir an.

YouTube Video „Die Kerze brennt“ zum Anhören oder Mitsingen
https://youtube.com/watch?v=-BWOuc-kVPY

Bild

Schauen Sie sich das Bild gemeinsam an. Alle erzählen, was sie sehen, erkennen, interpretieren...

Mögliche Impulsfragen:

 

  • Wo könnte das sein? Beschreibt den Ort !(Garten) 
  • Betrachtet die Farben! (Kontrast: Dunkelheit und Licht)
  • Welche Tageszeit könnte es sein? (Abend, Nacht)
  • Woher könnte das Licht kommen? (von Gott, unsichtbarer Engel...)
  • Betrachtet die drei Jünger! (aneinander gekauert, schlafen)
  • Beschreibt, was Jesus tut! (kniet, empfängt, betet, blickt nicht auf....)
  • Überlegt, wie die Jünger, wie Jesus sich fühlen! (müde, ängstlich, hilfesuchend....)
  • Was könnte das Licht Gottes bewirken? (Kraft, Hoffnung...)  

Legebild und Spiel

Wir schlagen vor, nochmal die vorangegangenen Zeichen: Zweige, Stein und Brot zu erinnern. Dies kann auch in der Form eines Spieles geschehen:

Zunächst werden Zweige, Stein und Brot zur Seite gestellt, so dass sie nicht sichtbar sind. Ähnlich wie beim Spiel "Ich packe meinen Koffer und nehme .... mit", kann nun reihum jeweils ein (weiteres) Zeichen aus der Erinnerung genannt und wiederholt werden. Zum Schluss werden die Gegenstände wieder auf dem Tuch platziert.

Als Gegenstand für diese Kreuzweg Station zeichnen wir die Umrisse einer Hand auf Papier, schneiden diesen Umriss aus und legen nun diese offene Hand als Zeichen für die empfangende Haltung von Jesus beim Gebet auf das Tuch. Alternativ kann auch eine Schale auf dem Kreuzweg platziert werden. 

Dem kann folgende Übung/Spiel vorausgehen:

Alle können ihre Hände öffnen bzw. mit ihren Händen eine Schale formen (ähnlich wie es bei Jesus auf dem Bild oben zu sehen ist). Die Hände werden angeschaut. Die Geste des Gebens und Empfangens wird ausgedrückt, z.B. kann eine sanfte Berührung, ein kleines Schoko-Osterei, ein Kuss, die Berührung mit einer Feder in der Hand empfangen werden.

Geste und Betrachtung kann mit folgenden Worten begleitet werden:

"Formt mit euren Händen eine Schale. Habt ihr eure Hände schon einmal so gehalten? Was könnte jemand sagen, der seine Hände so hält? Vielleicht: Gib mir etwas! Ich bin bereit! Wir können nun etwas in unseren Händen empfangen. Jemand kann etwas in unsere Hände hineinlegen. Was könnte das sein? Eine sanfte Berührung vielleicht? Möchte das jemand mal machen?"

Während alle ihre Hände offen halten, kann einer umher gehen und die Hände sanft berühren. In weiteren Runden kann ein kleines Osterei, ein Kuss, die Berührung mit einer Feder empfangen werden.

Nach der ersten Runde kann auch derjenige, der umhergeht und etwas weitergibt als einziger die Augen offen haben, die anderen empfangen mit geschlossenen Augen.

Zuletzt könnte ein Samenkorn (z.B. Kressesamen), in die Hände gelegt und betrachtet werden.

Folgender Hinweis kann dazu gegeben werden:

"Wenn dieses Samenkorn in die Erde gelegt wird, zerfällt es. Es stirbt. Doch wenn wir die Erde begießen, wächst mit der Zeit aus der Hülle des alten zerfallenen Samenkorns ein frischer Keimling. Ein frisches, junges Pflänzchen sprießt aus der Erde empor.

Jesus hat einmal gesagt: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es ein einzelnes Korn, so wie das Korn in unserer Hand hier. Aber wenn es in die Erde fällt und stirbt, kommt ein neuer Weizenhalm hervor und im Herbst wachsen dann viele Körner an diesem Halm.

Aus einem Korn sind viele Körner geworden. 

Jesus stirbt und bringt neues Leben hervor."

Am Ende können die Samenkörner in einer Schale auf Erde gelegt und regelmäßig besprüht werden. Diese Schale kann alternativ zum Handumriss auf das Tuch gelegt werden. Alle können beobachten, wie neues Leben entsteht: Keimen und Wachstum der jungen Pflänzchen, die später "geerntet" und z.B. auf einem Butterbrot verspeist werden können.  

(Quelle: Christa Graf)

Erzählung

Die Erzählung anhören

oder 

Sie haben vielleicht eine Kinderbibel zur Hand und mögen die Geschichte daraus vorlesen.

oder

Sie erzählen die Geschichte, nachfolgend finden Sie ein Erzählbeispiel: 

Gibt es etwas, das Dir so richtig gut tut und Kraft gibt?

Ich gehe gerne hinaus auf die Wiesen und Felder und wenn ich die Sonne und die Blumen sehe und die Vögel zwitschern höre, dann spüre ich, wie schön das Leben ist. Oder wenn ich mit Menschen zusammen bin, die mich lieb haben und die ich gerne mag, dann geht es mir so richtig gut. 

Jesus hatte auch etwas, das ihm gut tat und Kraft gab: Nämlich mit Gott, seinem Vater, zusammen zu sein und mit ihm zu sprechen. Er hat immer und immer wieder Zeit mit seinem Vater im Himmel verbracht, manchmal früh am Morgen draußen vor der Stadt, manchmal nachts auf einem einsamen Berg.

Auch an dem Abend, als Jesus mit seinen Freunden am Tisch sitzt, das Brot isst und den Wein trinkt, will er Gott, seinem Vater, noch einmal ganz nahe sein. 

Nach dem Mahl geht er mit seinen Freunden in einen Garten, der Gethsemani heißt.

"Setzt euch hier hin", sagt Jesus, "solange ich dort hinüber gehe und bete. Bleibt hier und bleibt mit mir wach und betet auch!"

Dann geht Jesus ein wenig weiter. Er kniet sich auf den Boden. Er ist traurig und zittert. Er spürt, dass ihm bald Böses angetan wird, dass er sterben muss. Er betet: "Papa, mein Vater, wenn möglich, lass es nicht passieren. Lass das schwere Leid an mir vorbeigehen, dass es mich nicht trifft."

Gott, sein Vater, ist da - bei ihm und spricht zu ihm. Jesus öffnet seine Hände. Er sagt: "Vater, ich bin bereit. Was du willst, soll geschehen. Ich liebe die Menschen. Ich will für sie annehmen, was nötig ist." Da kommt ein Engel und stärkt ihn.

Als Jesus wieder aufsteht und zu seinen Freunden geht, sind sie eingeschlafen.

In dieser Nacht kommen Soldaten in den Garten Gethsemani und nehmen Jesus gefangen. Seine Freunde laufen alle weg. Jesus wird abgeführt. 

(Quelle: Christa Graf)

 

 

 

 

Gestalten: Eine Schale aus Salzteig.

Stellt einen Salzteig, aus 2 Teilen Mehl, 2 Teilen Salz und einem Teil Wasser her.

 

 

 

 

 

 

 

 

Formt nun eine Kugel

 

 

 

 

 

Drückt euren Daumen vorsichtig von oben in die Kugel und formt in der Mitte ein Loch, an den Seiten formt ihr den Rand, so dass eine Schale entsteht.

 

 

 

Lasst die Schale auf einem glatten Untergrund trocknen.

Wer mag kann sie bemalen, sobald der Salzteig ganz trocken ist.

Malbild, Ausmalbild

Hier findet Ihr ein Bild mit einem Kreis und einem Gebet darauf. Es war das Gebet von Jesus und kann auch Euer Gebet sein. Wenn Ihr mögt, malt doch in den Kreis ein Kreuz als Zeichen für Jesus oder malt einen Garten hinein als Zeichen für den Garten Gethsemani, in dem Jesus dieses Gebet sprach. Ihr könnt auch Jesus oder euch selbst in den Kreis malen...

Wer mag kann dann noch den Kreis ausschneiden, dann habt Ihr ein rundes Bild!

Außerdem findet Ihr hier noch ein Ausmalbild!

Gebet

Jesus, du hast Angst.

Du zitterst und bist ganz allein.

Du spürst: Es wird ein schwerer Weg werden.

Wir bitten dich, sei uns nahe,

wenn wir Angst haben!

(Quelle: Sr. Esther Kaufmann, RPA Verlag)

Morgenkreislieder

In der letzten Woche konntet Ihr schon drei Lieder anhören und mitsingen.

Hier folgen nun drei weitere Lieder:

Die Eule tanzt

Das ist der Gummi, Gummi, Gummibär

Vor dem Hause auf dem Dach sitzt ein kleiner, frecher Spatz

 

 

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